Papst Johannes Paul II bei seiner ersten Pilgerreise nach Polen 1979

Die Pilgerreise von Papst Johannes Paul II. in sein Heimatland trug wesentlich zu den späteren Veränderungen in Polen bei. Zu den einzelnen Messen strömten Menschenmengen, die in der Geschichte der Volksrepublik Polen bei religiösen Veranstaltungen zuvor noch nicht verzeichnet wurden. Die massenhafte Teilnahme an den Feierlichkeiten und die Predigten des heimgekehrten Papstes, der verkündete, dass man keine Angst haben und das „Antlitz der Erde, dieser Erde“ erneuern sollte, trugen dazu bei, dass die sozialen Barrieren der Angst und der Gleichgültigkeit durchbrochen wurden.

(Text: Łukasz Jasiński)

Aus dem Polnischen von Jakub Sawicki

Papst Johannes Paul II bei seiner ersten Pilgerreise nach Polen, Juni 1979

fot. Janusz Bałanda-Rydzewski
Sammlung des Europäischen Zentrums der Solidarność